Radar macht Unsichtbares sichtbar

Während du bei Nebel in der Flaute hängst und ängstlich den Schallsignalen der Großschifffahrt lauscht, dein Mickey Mouse Nebelhorn neben dir, hast du dir sicher schon einmal ein Radargerät gewünscht. Zu Recht denn mit Radar (Radio Detection and Ranging) Technologie kannst du durch die hartnäckigste Nebelsuppe gucken.

Auf 9 GHz Frequenz basierend, drehen sich die Radarantennen und messen die Laufzeiten der Echos um eine maßstabsgetreues Bild der Umgebung auf den Kartenplotter zu zeichnen. Je härter und größer  desto besser das Echo das du am Bildschirm hast.

Klarer Vorteil gegenüber AIS: Auch kleine Boote, die kein AIS an Bord haben, werden mit Radar erkannt! Somit hast du trotz AIS noch die Pflicht, dein Radarbild zu beobachten und Ausguck zu halten.

Die neueste Generation der Radarantennen arbeiten digital und zeichnen ein gestochen scharfes und mehrfärbiges Bild bei geringen Leistungsaufnahmen.

Raymarine Radarbild Overlay 2SAIL

Radarreflektoren, die unbekannte Größe

Echomax Aktiver RadarreflektorAm Atlantik schon am eigenen Leib verspürt – die bei Yachties gebrächlichen Radarreflektoren in Röhrenform, werden von der Berufsschifffahrt nicht erkannt. Offensichtlich wird nur das gesehen, was den Großen „weh tut“. Somit bleibt für die Praxis anzumerken, dass die Reflektoren so hoch wie möglich angebracht werden sollten (mind. 4 Meter über dem Wasser) und Tetraeder besser sind als die kleinen Röhrenreflektoren.

Idealerweise investiert man noch ein wenig Kleingeld und steigt auf Radar-Responder um. Diese aktiven Radarreflektoren verstärken das Echo im Falle eines Treffers und machen dich somit größer, als du in Wirklichkeit bist. Dein finanzieller Einsatz wirkt in der Praxis Wunder und ist die einzige Möglichkeit, verläßlich gesehen zu werden!

Eine weitere lohnende Investition ist ein AIS Sender/Empfänger der über UKW Funk deine Schiffsdaten verbreitet und in Zusammenarbeit mit deinem Kartenplotter automatisch vor Kollisionen warnt. Mehr dazu auf der AIS Seite!